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Neues aus der Theatergemeinde

Neues aus der Theatergemeinde

Neues aus der Theatergemeinde

Information
Bürger | veröffentlicht am: 29 Dezember 2021 | bearbeitet am: 29 Dezember 2021

Nachdem im Sommer die Inzidenzen auf ein Minimum gesunken waren, haben wir – die Theatergemeinde – uns auf die neue Saison vorbereitet.

Aufgrund der hohen Nachfrage wurde die erste Veranstaltung und ein Bus gebucht. Die Teilnehmer*innen haben ihre Karten und den Termin erhalten. Und so waren wir voller Euphorie, endlich wieder gemeinsam die Kulturwelt zu erleben und zu genießen.
Die erste Aufführung sollte die Oper „Der Freischütz“ von Carl Maria von Weber sein.

Sie ist die „erste deutsche Nationaloper“ hieß es im Jahr 1821 nach der Uraufführung. Und tatsächlich, die Förster- und Jagdoper, die irgendwo zwischen Drama und Operette tingelt, hält sich bis heute im Repertoire unzähliger Opernhäuser und wird frenetisch bejubelt. Nur logisch, dass die Bayerische Staatsoper dem Werk eine neue Politur verpasste – in der Theaterwelt also eine Neuproduktion, für dessen Inszenierung Dmitri Tcherniakov verantwortlich zeichnet. Das Bühnenbild passt auf den ersten Blick so gar nicht ins rustikal-bäuerliche Ambiente: moderne Holztäfelungen, hochwertige Einrichtung, sichtlich ein Business- oder Meetingraum eines großen Unternehmens.
Gespannt fieberten wir auf den 26.11.2021 hin, was uns in der neu inszenierten Oper erwarten würde.
Die Inzidenzen und die Unsicherheit stiegen im Herbst stetig. Neue Konzepte wurden überlegt. Aber letztendlich wurde die lang ersehnte erste Veranstaltung von der Bayerischen Staatsoper abgesagt. Neben der Trauer und Enttäuschung sind wir auch erleichtert, es wäre uns das Risiko einer Infektion doch nicht wert.
Die Theatergemeinde lässt sich von dieser Enttäuschung nicht unterkriegen. Wir harren die 4. Welle aus und erwarten gespannt, was sich uns im Frühjahr an kulturellen Veranstaltungen bietet.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen ein gutes und vor allem gesundes Neues Jahr!

Beate Geiger, Telefon 08846 1227

(veröffentlicht in Hoagart 02 | Januar 2022, siehe unten, Seite 53)

 

Januar 2022

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