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Weihnachten – für viele Menschen immer noch die magischste Zeit des Jahres, in der man zur Ruhe kommen und die Feiertage genießen möchte – trotz des erhöhten Stressfaktors beim „Fest der Liebe“. Viele uralte Weihnachtsbräuche leben bis heute fort: Vom Besuch des heiligen Nikolaus über das Aufstellen der Krippe bis hin zur Mitternachtsmette am Heiligen Abend. Doch die „staade“ Zeit hat auch eine dunkle Kehrseite: Um die zwölf Raunächte zwischen Weihnachten und Dreikönigstag ranken sich Vorstellungen und Bräuche, die noch viel älter sind als der christliche Glaube. So braust in diesen Nächten angeblich die „Wilde Jagd“ durch die Lüfte, versunkene Schätze steigen empor, und unerlöste Geister können von ihrem verfluchten Dasein befreit werden.
Wie erlebten in früheren Zeiten die Menschen die dunkelsten Tage und Nächte des Jahres, die gleichzeitig das heiligste Jahresfest bereithielten? Welche Bräuche wurden auf dem Dorf gepflegt, um die Zeit „zwischen den Jahren“ zu begehen? Und wie verhält es sich heute damit, wo viele alte - oder auf alt getrimmte - Rituale wie Perchtenläufe, Räuchern und Wachsgießen wieder hoch im Kurs stehen?
Die winterliche Sonderausstellung des DORFWELTEN-Museums vermittelt einen spannenden Einblick in Volksglauben und Brauchtum.
Heimatmuseum der Gemeinde
Uffing am Staffelsee
Hauptstraße 16
82449 Uffing am Staffelsee