Der Veteranen- und Reservistenverein Uffing, der älteste Uffinger Verein, 1863 als Krieger- und Veteranenverein gegründet, feierte am 1. Mai 2025 wieder seinen Veteranenjahrtag.
Nach dem Gedenkgottesdienst in der Uffinger Pfarrkirche St. Agatha, musikalisch gestaltet von der Musikkapelle Uffing, legte der 1. Vorstand Alexander Wintermeier am Kriegerdenkmal einen Kranz für die gefallenen, vermissten und verstorbenen Vereinsmitglieder nieder. Begleitet von der Musikkapelle marschierten die Vereinsmitglieder zum Gasthof zur Post.
Dort traf man sich zur Jahreshauptversammlung. Nach den Berichten des 1. Vorsitzenden, des Schriftführers, des Kassiers und des Kassenprüfers konnten folgende Mitglieder für ihre langjährige Treue zum Verein geehrt werden:
50 Jahre: Bernhard Höbel, Leonhard Hoiß, Alois Kölbl sen., Georg Mayer, Josef Stückl, Raimund Weirather
40 Jahre: Franz Geissler, Michael Kasperek, Franz Klar, Klaus Lautenbacher, Michael Saal, Ewald Schmid, Eduard Schweiger, Ernst Zieringer, Florian Zieringer
25 Jahre: Martin Bach, Tanja Geiger, Albert Huber, Franz-Josef Jais, Sebastian Moser, Thomas Tafertshofer
Die anwesenden Jubilare erhielten zur Erinnerung eine Anstecknadel überreicht.
Bei den anstehenden Neuwahlen wurde die bisher amtierende Vorstandschaft bestätigt: 1. Vorsitzender Alexander Wintermeier, 2. Vorsitzender Sebastian Moser, Schriftführer Alois Buchner, Kassier Max Schweiger, Fähnrich Andreas Buchner, Fahnenbegleiter und zugleich Beisitzer Anton Dürr, Bernhard Hofmann, Helmut Pumpf, Xaver Spensberger, Kassenprüfer Franz Huber, Karl-Heinz Moser.
Für Samstag, den 17. Mai 2025, hatte sich die Vorstandschaft des Veteranenvereins etwas Besonderes einfallen lassen. Um an das Ende des 2. Weltkrieges vor 80 Jahren zu erinnern, veranstaltete man eine Serenade mit der Uffinger Musikkapelle.
Um 19.30 Uhr stellten sich die Musikkapelle, die Abordnungen der Uffinger und der Schöffauer Ortsvereine sowie unserer Patenvereine aus Schöffau und Eglfing mit ihren Fahnen am Gasthof zur Post zum Marsch zum ehemaligen Oberen Friedhof auf. In seiner Begrüßung erinnerte Alexander Wintermeier an das Kriegsende vor 80 Jahren und forderte die Anwesenden auf, den bei uns seitdem herrschenden Frieden nicht als selbstverständlich hinzunehmen.
Dirigent Josef Hirschvogl hatte ein dem Anlass angemessenes Programm zusammengestellt und mit seinen Musikern einstudiert. Zu Anfang ließen diese sich mit dem „Coburger Marsch“ und anschließend mit dem „Marsch des Soldaten Robert Bruce“ hören. Gerade dieser Marsch beeindruckte die Zuhörer in besonderem Maße. Es folgte das Stück „Share my Yoke“ und dann „Des Großen Kurfürsten Reitermarsch“. Den Abschluss bildeten „Ich hatt einen Kameraden“ und die Bayernhymne. Die Zuhörer spendeten eifrig Beifall für die musikalischen Darbietungen.
Anschließend formierten sich die Beteiligten auf der Hauptstraße zum feierlichen Rückmarsch zum Gasthof zur Post. Dort spielte im Saal die Uffinger Musikkapelle noch zur Unterhaltung der Anwesenden. Diese ließen den Abend dort noch gemütlich ausklingen.
Alois Buchner, Schriftführer
(veröffentlicht in Hoagart 16 | Juli 2025, siehe unten, Seite 43)
Was denken Sie?
Schreiben Sie an die Redaktion!
Hinweis: Nach dem Absenden Ihres Kommentars erscheint hier eine kurze Versandmitteilung.






