Traditionell zogen am 5. Januar etwa 50 Kinder und Jugendliche als Sternsinger verkleidet durch Uffing. Verteilt auf 14 Gruppen mit jeweils einer erwachsenen Begleitperson, überbrachten sie den Segen der Pfarrei für ein gutes neues Jahr und sammelten Spenden für die Sternsinger-Aktion, welche in diesem Jahr unter dem Motto „Schule statt Fabrik! Sternsingen gegen Kinderarbeit“ stattfand.
Laut der UN-Kinderrechtskonvention haben Kinder weltweit ein Recht auf Bildung. Dennoch müssen 138 Millionen Kinder auf der Welt arbeiten, sie verbringen ihre Tage auf Feldern (Anbau von Tee, Kakao, Kaffee oder Baumwolle) oder in Fabriken (Textilherstellung, Bergbau, Ziegelbrennereien), anstatt zur Schule zu gehen. 54 Millionen Kinder arbeiten unter besonders gefährlichen und ausbeuterischen Umständen. Sie müssen arbeiten, weil ihre Eltern arm sind und es keine Sozial- oder Krankenversicherung in ihrer Heimat gibt. Sie werden oft als billige Arbeitskraft gesehen.
An vielen Haustüren wurden die Sternsinger freundlich empfangen und schrieben mit geweihter Kreide den Segensspruch „20*C+M+B*26“ an die Türen, was für „Christus mansionem benedicat“ (Christus segne dieses Haus) steht.
Schön, dass auch in diesem Jahr, trotz eisiger Temperaturen, wieder so viele Kinder und Jugendliche begeistert dabei waren, Gottes Segen zu den Menschen nach Hause zu tragen und sich gleichzeitig für Kinder auf der ganzen Welt stark zu machen und damit die Welt ein klein wenig zu verbessern.
Durch ihren Einsatz konnten die Sternsinger in diesem Jahr eine beeindruckende Spendensumme von 7300 Euro sammeln.
Wir danken allen Spendern und allen, die diese wertvolle Aktion unterstützen.
Ines Ambrusch für die Pfarrei St. Agatha
(veröffentlicht in Hoagart 19 | April 2026, siehe unten, Seite 39)
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