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Klassenfahrt Grundschule, 4. Klasse

Klassenfahrt Grundschule, 4. Klasse

Klassenfahrt Grundschule, 4. Klasse

Information
Bürger | veröffentlicht am: 27 September 2026

Montag, 15. Juni 2026

Am Montag, dem 15. Juni, haben wir uns morgens in der Schule getroffen und sind nach einem kleinen Fahrradcheck losgefahren. Viele Eltern waren gekommen und haben uns winkend an der Schule verabschiedet. Unsere Fahrradtour führte uns über Harberg, Brand nach Bad Bayersoien. Dort machten wir die erste längere Pause an einem schönen Spielplatz mit einer riesigen, langen Rutsche. Alle Kinder hatten eine leckere Brotzeit dabei und die Stärkung dringend notwendig.

Frisch und gestärkt ging es nun den steilsten Anstieg hinauf Richtung Saulgrub. Wir haben uns gegenseitig angefeuert und so haben alle Radler die Herausforderung geschafft. Frau Pecher war richtig stolz auf uns.

Anschließend haben wir in Altenau an einem Seitenarm der Ammer eine Pause gemacht. Das war sehr lustig, denn ein paar Kinder sind übermütig ins kalte Wasser gerutscht und nass geworden.

Nun war unser Ziel Oberammergau nicht mehr weit. Wir hatten den Kofel (Berg in Oberammergau) im Blick und radelten die letzten Kilometer in Turbogeschwindigkeit. Schnurstracks peilten wir die Eisdiele „Paradiso“ an und ließen uns die erste Kugel der Woche schmecken. Anschließend sind wir in die Jugendherberge gefahren, haben dort unsere Zimmer ausgewählt, die Betten überzogen und unsere Sachen in die Schränke geräumt.

Dann gab es schon Abendessen. Nudeln mit Tomatensoße, das war sehr lecker.

Clara, Julia, Lotta


Dienstag, 16. Juni 2026

Am Dienstagmorgen standen wir auf. Die ersten Sonnenstrahlen strichen durch den Raum. Als wir Zähne putzten, dachten wir über den Tag nach: Schloss Linderhof war heute unser Ziel.

Wir gingen in den Speisesaal, dort war schon einiges los. Als wir mit dem Frühstück fertig waren, holten wir unsere Radl aus dem Keller. Wir hatten nämlich einen Raum im Keller, der für Räder geeignet war.

Frau Pecher vorne weg (Frau Pecher ist unsere Klassenleitung) und Frau Kollmann (macht ihr Praktikum bei uns) hinten. Auf halbem Weg haben wir gebrotzeitet und sind anschließend weiter bis in den Schlossgarten geradelt. Dort wollten wir als Erstes die neu renovierte Grotte besichtigen. Als wir dann endlich angekommen waren, sperrten wir unsere Räder ab und liefen noch ein Stück. Dann sahen wir schon von Weitem einen kleinen Eingang zur Grotte. Wir bekamen eine Führung und liefen erst durch einen kleinen Gang. Als wir dann in der Mitte angekommen waren, bot sich uns ein wahnsinniger Anblick:
Neben uns war ein kleiner See (also in der Größe eines Teiches), in der Mitte des Sees war eine riesige Tropfsteinsäule. An einer Wand neben dem See war ein riesiges Gemälde. Es war so groß wie ein Lastwagen. Die Führerin erzählte uns noch, dass die Grotte von Ludwig II künstlich angefertigt worden war. Dann bekamen wir noch von Chiara Nassauer eine nette Führung durch das Schloss Linderhof. Dort fanden wir am schönsten den Schlafsaal. König Ludwig II hat sein Schloss wie der Sonnenkönig Ludwig XIV aus Frankreich gestaltet. Es war fantastisch. Als wir wieder draußen waren, schauten wir uns die Fontäne beim großen Brunnen vor dem Schloss an. Dieser Strahl ging meterweit nach oben. Dann radelten wir nach Hause durch eine wunderschöne Gegend durch den Wald. Als wir dann in der Jugendherberge angekommen waren, gingen manche in die Ammer zum Erfrischen, andere aber ruhten sich im Zimmer aus. Um 18 Uhr gab es Abendessen. Danach gingen wir ins Zimmer und schliefen bald ein.

Aber nur kurz, denn um kurz vor Mitternacht heulten die Sirenen los. Es war so laut, dass alle sofort aufwachten. Wir rannten aus dem Zimmer und eilten nach draußen. Wir versammelten uns und als wir vor der Jugendherberge standen, standen schon gleich die Polizei und ein kleiner Feuerwehrwagen da.

Es dauerte Sekunden und schon kam der Mannschaftswagen und hinterher der Feuerwehr-Leiterwagen. Schon rannten drei Feuerwehrleute mit Atemmasken in das Schullandheim. Es dauerte gebannte Sekunden und sie kamen heraus: zum Glück - es brannte nichts. Doch warum waren die Sirenen angegangen?

Am nächsten Morgen stellte sich heraus, dass Mädchen aus der achten Klasse mit Deo gesprüht haben und dass dadurch die Sirenen zu heulen begannen. Was für eine verrückte Nacht und was für ein aufregendes Erlebnis! Gut, dass nicht wirklich etwas Schlimmes passiert ist.

Leander


Mittwoch, 17. Juni 2026

Nach dem Aufstehen sind wir gleich zum Frühstück gegangen. Es gab leckere Pancakes und für die meisten dazu noch Saft. Anschließend packten wir Brotzeit für die Wanderung, die wir noch vorhatten. Nun machten sich alle noch fertig.

Dann kam auch schon Christine Schwarzfischer, die uns zum Kolbenbach führte, weil wir den Wildbach nach verschiedenen Tieren untersuchen wollten. Zuerst erzählte sie uns eine Geschichte von dem Entdecker der Larven und anschließende sollten wir die Larven nach der Beschreibung des Forschers zeichnen. Das ist uns richtig gut gelungen. Endlich durften wir uns selbst auf die Suche machen. Christine teilte uns in Gruppen ein. Wir bekamen einen Becher mit Lupe und Pinsel. Den Becher mussten wir mit Wasser füllen, jetzt waren wir bereit. Mit dem Pinsel mussten wir die Larven, die an Steinen klebten, runter pinseln. 

Und die Suche hat erfolgreich geendet. Insgesamt haben wir alle was gefangen.

Nun sind wir zurück zur Jugendherberge gegangen. Dann haben wir uns alle ausgeruht, da uns in der Nacht davor ein Feueralarm aus dem Bett geworfen hatte und wir nicht viel geschlafen hatten.

Danach sind wir mit dem Fahrrad zum Passionstheater gefahren. Dort hat Frau Helga Stuckenberger eine Führung gegeben. Wir haben viel über die Passionsspiele erfahren und uns auch die Kostüme und das Kreuz von Jesus angeschaut. Das Theater war sehr beeindruckend, weil es so groß ist und über 4000 Menschen reinpassen.
Danach waren wir Eis essen und sind ein bisschen in Ogau rumgelaufen.

Nach dem Bummeln verbrachten wir unsere Freizeit im Garten der Jugendherberge und haben Wahrheit oder Pflicht gespielt. Das war ein toller Tag!

Nach dem Abendessen haben wir noch eine gemütliche Radlfahrt zum Sonnenuntergang nach Ettal gemacht. Das war richtig schön!

Johanna, Emil, Jakob S., Magda, Alma


Donnerstag, 18. Juni 2026

Nach dem Frühstück haben wir eine Führung in der Natur bekommen. Zu dieser Führung haben wir eine Schatzkarte gezeichnet und einen Schatz gefunden. Danach haben wir Brotzeit und eine Pause im Schullandheim gemacht. Weil es so warm war, durften wir am Nachmittag ins wunderschöne Oberammergauer Freibad. Natürlich sind wir auch dahin mit dem Radl gefahren.

Dort sind wir alle ins Wasser gegangen und vom Einmeter- und Dreimeterbrett gesprungen. Das war ein Spaß und eine herrliche Abkühlung.

Nicht für alle war der Sprung schmerzfrei. Leander hat leider beim Salto vom 3er einen Rückenplatscher gemacht. Oh je, das hat wehgetan, aber er hat es tapfer ausgehalten.

Danach sind wir in die Jugendherberge gefahren, wo es zum Abendessen leckere Würste, Grillkäse und Gemüse vom Grill gab.

Nach dem Abendessen sind wir mit der Oma aus Oberammergau zum Eis essen gefahren.

Und natürlich durften wir am letzten Abend auch ein bisschen länger aufbleiben.

Schön war der Tag!

Josefine, Madita, Aurora, Amelie, Katharina, Simon

(veröffentlicht in Hoagart 21 | Oktober 2026, siehe unten, Seite 17)

 

Oktober 2026

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