In einem Kindergarten und auch in unseren Artikeln stehen meistens die Kleinsten im Mittelpunkt. Dabei sind es im Alltag oft die Eltern, die uns mit ihrem Engagement den Rücken freihalten und für zusätzliche Freude sorgen.
Der Kindergarten Schöffau möchte heute einmal „Danke“ sagen für die Zusammenarbeit, die alles andere als selbstverständlich ist.
Es ist schön zu sehen, wie sehr sich die Eltern bei uns einbringen.
Wer in unseren Garten blickt, sieht dort ein tolles, neues Holzpferd stehen. Nachdem das alte Pferd verwittert war, zögerte Familie Edelbauer nicht lange und fertigte uns über die Wintermonate ein neues an. Vielen Dank für die großzügige Spende.
Für magische Momente im Sandkasten sorgt zudem Herr Raphael Taffertshofer, der dort immer mal wieder heimlich „Edelsteine“ für die Kinder vergräbt. Die Schatzsuche ist jedes Mal ein Höhepunkt.
Die besinnliche Zeit wurde durch den Einsatz von Anna-Lisa Buchberger dieses Kiga-Jahr besonders verzaubert. Wir waren mit allen mittleren Kindern zum Adventskranzbinden bei ihr eingeladen.
Besonders spannend wird es, wenn wir Einblicke in die Arbeits- und Lebenswelten der Eltern bekommen. So durften wir einen zum Camper umgebauten Laster von Familie Neumeir-Schrank unter die Lupe nehmen und alles erkunden.
Unsere musikalische Früherziehungsgruppe „Beatbazis“ wird immer wieder mal durch Mamas oder auch größere Geschwisterkinder unterstützt. Sie bringen Instrumente mit, die die Kinder noch gar nicht kennen, führen sie vor und lassen sie selbst ausprobieren. Dafür auch an alle ein herzliches Dankeschön.
Besuch auf den Bauernhöfen
Auch auf den Bauernhöfen unserer Eltern sind wir immer wieder willkommen. Die Eltern und teilweise sogar die Großeltern nehmen sich oft ganze Vormittage Zeit, erklären uns alles, lassen uns Tiere füttern und ermöglichen uns sogar das Ponyreiten.
Im vergangenen Jahr besuchten wir den Hof von Familie Goldhofer, in diesem Kiga-Jahr waren wir bei Familie Lory eingeladen. Vielen Dank, es war wieder ein unvergessliches Erlebnis und die vielen Fahrzeuge für Kinder ließen ihre Augen leuchten.
Bei unseren Ausflügen und Aktionen bilden die Eltern ganz selbstständig Fahrgemeinschaften, was nicht nur unsere Planung erleichtert, sondern die Fahrten auch ökonomisch und einfacher macht.
Sogar die Großeltern unterstützen uns, wie unser Bauer Sepp, der uns mehrmals im Jahr in seine Märchenbühne einlädt. Kinder und Erwachsene lassen sich gerne von seinen Geschichten verzaubern.
Solidarität und Rückhalt
Besonders wertvoll ist für uns auch der Rückhalt in organisatorischen Dingen. Wenn es personell einmal eng wird – das traf uns erstmals diesen Mai – zeigten sich viele Eltern sehr solidarisch und ließen ihre Kinder, wenn möglich, zu Hause. Das entlastet das Team in schwierigen Momenten spürbar.
Bei unseren Festen, wie St. Martin oder unser Frühlingsfest, ist die Hilfe der Eltern großartig. Ohne den Elternbeirat und die Elternschaft wären solche Veranstaltungen kaum möglich.
Ob es nun der Elternbeirat ist, der immer ein offenes Ohr für unsere Sorgen hat und im Notfall mithilft, oder die ganz praktische Unterstützung, wenn mal eben Getränkekisten besorgt werden müssen: Auf unsere Eltern ist immer Verlass.
Wir sind froh über diese unkomplizierte und hilfsbereite Gemeinschaft. Vielen Dank für die tatkräftige Unterstützung und das große Vertrauen!
Silke Bertermann und Team
(veröffentlicht in Hoagart 20 | Juli 2026, siehe unten, Seite 20)
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