Ein großartiges Gemeinschaftsprojekt
Wie bereits in den letzten Ausgaben berichtet, wollten wir unseren Geißbühl-Spielplatz zu einem Natur- und Erlebnisraum für alle Generationen umbauen.
Der Bauhof hatte bereits Eichenstämme und große Findlinge aus den diversen Baustellen vor Ort wunderbar eingebaut. Anfang Juni konnte es dann endlich für uns alle losgehen. Die Firma „Gemeinsam gestalten“ wies uns und die täglichen Helfer jeden Morgen bei Kaffee und Kuchen ein, erklärte die benötigten Geräte und schon durfte jeder sich selbst ein Stück auf dem neuen Spielplatz verwirklichen. Zuerst gruben wir mit dem Erdbohrer oder – bei zu vielen Wurzeln – per Hand ziemlich viele 60 Zentimeter tiefe Löcher für die vorgesehenen Pfosten. Parallel dazu wurden von anderen schon die Pfosten exakt gebohrt und mit „Metallschuhen“ versehen. Wieder andere schnitten die ersten Bretter zurecht und hobelten sie. Was wir alles konnten! So standen am ersten Tag schon die ersten Pfosten und ließen die Umrisse vom neuen windgeschützten Sitzpavillon, dem Klettermikado, dem Baumhaus und dem Höhlenhaus erkennen. Alle waren trotz Dauerregens begeistert! In den nächsten Tagen bauten wir die Podeste und Wände, legten die Pfosten für den Sandkasten und konstruierten Holz- und Blechdächer. Alles wurde aus Robinienbrettern und -pfosten vor Ort zugeschnitten, perfekt ins Gelände eingepasst und für Kinderhände abgeschliffen. Jedes Brett, jede Bohrung, jedes Seil, jedes Netz so wie wir es gern haben wollten – so lange es die TÜV-Vorgaben erlaubten. An den Rändern wurden als Sichtschutz noch ein paar neue Büsche gesetzt. Daneben kam auch noch Naschobst – Johannisbeeren und Himbeeren – für die Hungrigen. Nach zehn Bautagen war das Budget aufgebraucht und auch schon alles fertig! Einen Tag später war schon der TÜV da und gab den Spielplatz frei. Viele Helfer strahlten über das, was sie selbst geschafft hatten:
Eine wunderbare Ergänzung zum bestehenden Spielplatz, sodass möglichst alle Generationen ihn erleben können.
Wenn wir heute oben sind, hören wir ab und zu Sätze von stolzen Kindern: „Des Dach hat mei Opa gebaut! Aber das da drüben meine Mama!“ Ein wunderbarer Lohn für alle, die so fleißig mitgeholfen haben! Wir vom Förderverein Kindergarten Uffing am Staffelsee e. V. möchten an dieser Stelle auch noch einmal ein großes Dankeschön an die über 40 tatkräftigen Helfer und Helferinnen auf der Baustelle und die vielen Kuchen- und Kaffeespenderinnen sagen. Ebenso an die Gemeinde für die große Unterstützung, allen voran Jakob Pantele und Michi Jais vom Bauhof sowie Michaela Mück für die Kaffeelieferungen und hervorragenden Brotzeiten. Nicht zu vergessen unsere Metzgerei Jörg für die beste Verpflegung unserer Baustellentruppe an den anderen Tagen. Und natürlich ein großer Dank an die Rut-und-Klaus-Bahlsen-Stiftung für die Übernahme der Kosten in Höhe von 68.000 Euro – ohne sie hätten wir das Projekt nicht umsetzen können.
Für uns als Förderverein war es ein Großprojekt, das viel Zeit in Anspruch genommen hat, aber auf das wir auch sehr stolz sind. Wir werden Stück für Stück das ein oder andere oben auf dem Geißbühl noch ergänzen. Als nächstes kommt z. B. noch eine große Kiste mit Sandspielzeug dazu. Die Randbereiche lässt die Gemeinde bewusst in Zukunft etwas verwildern. Denn nur wenn z. B. Äste liegen bleiben, können Kinder sie finden und damit ihre eigene kleine Welt bauen.
Wir wünschen allen Uffingern – Jungen wie Alten – eine gute gemeinsame Zeit oben auf dem Geißbühl! Nutzt ihn für Kindergeburtstage, zum gemeinsamen Picknicken oder einfach für eine schnelle Spielplatzrunde. Gerade jetzt im Herbst kommt noch der Blätterregen dazu. Schöner geht’s nicht!
Förderverein Kindergarten Uffing am Staffelsee e. V.
Mehr von uns unter kinder-in-uffing.de
(veröffentlicht in Hoagart 21 | Oktober 2026, siehe unten, Seite 10)
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